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BIBER - bevorzugt langsam fließende oder stehende Gewässer mit reichem Uferbewuchs oder ausgedehnten Auewäldern, akzeptiert aber auch andere Gewässertypen und versucht sie seinen Bedürfnissen entsprechend zu verändern.
Trotz aller Bestandserholungen und Neuansiedlungen gehört der Biber in Deutschland immer noch zu den vom Aussterben bedrohten Tieren. Aber er setzt sich durch und macht sich damit nicht immer beliebt. Der Biber beansprucht, bedingt durch seine Lebensweise, die ufernahen Bereiche der Gewässer und gerät dabei in Konflikt zur Landnutzung des Menschen. Hat der Mensch jedoch bedacht, welche Rolle eigentlich naturnahe Gewässer und ihre Auenbereiche im Naturhaushalt und damit auch für ihn selbst haben? Ein intakter Auenbereich bestimmt, abgesehen vom natürlichen Hochwasserschutz, zum großen Teil die biologische Wirksamkeit und die Selbstreinigungskraft des Gewässers. Von der Renaturierung und dem Schutz der Auenbereiche profitieren also nicht nur der Biber und viele andere Tierarten, sondern auch der Mensch. Mit der Aktion Biberschutz engagiert sich die Deutsche Umwelthilfe für die Renaturierung von Flüssen und Bächen, deren Auen hohe ökologische und ökonomische Bedeutung haben. Quelle – http://www.rivernet.org/elbe/biber/biber.htm